Projekt

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GUGUSDADA war und ist eine Aktion zur Wiedereröffnung des Cabaret Voltaire und zum 89. Geburtstag des Dadaismus, der sich am 5. Februar 2005 zum 89sten Mal jährte. Für diesen Anlass hat die Künstlergruppe Com&Com ein Projekt entwickelt, das gewisse Ideen und Strategien der dadaistischen Bewegung neu aufleben liess, aber auch gleichzeitig den Versuch der Institutionalisierung vergangener Avantgarde-Kunst wie der Dadaismus hinterfragte und Kritik an der zeitgenössischen Konsumgesellschaft betrieb.

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Es wurde ein in der Schweiz wohnhaftes Elternpaar gesucht, das seinem künftigen Kind – welches um den Geburtstag des Dadaismus (5.2.1916) auf die Welt kommen soll – den Namen DADA geben möchte. Dafür hat das Cabaret Voltaire, dem ausgewählten Baby zur Geburt CHF 10`000.- auf den Lebensweg mitgegeben.

Am 6.2.2005 ist Dada Kim Osarimen in Winterthur geboren und am 10.7.2005 auch kirchlich auf den Namen Dada getauft worden. Das Datum der Geburt wurde zum offiziellen Geburtstag des neu eröffneten Dada-Hauses und das Kind zu dessen Botschafter.Zur Geburt erschien auch eine CD von Com&Com, Marius und die Dadaisten, Bibi lancierte ein Gugusdada-Schnuller und das Modelabel erfolg produzierte ein Gugusdada-Strampelhöschen.

Zum ersten Geburtstag des Baby Dada (6.2.2006) und zum 90-Jahrjubiläum des Dadaismus (5.2.2006) entsteht ein Dokfilm über das erste Lebensjahr und die Wiedergeburt von Dada. Dieser Film wird ein offenes Ende haben, denn jedes Jahr soll ein weiterer Teil aus dem Leben und Wachsen von Klein-Dada angehängt werden.

Parallel zur Aktion fand am 22./23. Januar 2005 im Cabaret Voltaire ein Symposium zum Thema PROVOKATION statt, bei welchem neben anderen künstlerischen Strategien und Projekten auch die Aktion GUGUSDADA kritisch hinterfragt werden wird. im Sommersemester 2005 fand im Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich eine Lehrveranstaltung zum selben Thema statt.